LIMINALIS - Die Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation
Pathologisierung und Emanzipation
Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe der „Liminalis
- Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation“ mit dem Titel „Pathologisierung
und Emanzipation“.
Ausgangspunkt dieser Ausgabe der Liminalis sind Erfahrungen vieler
Intersex- und Transgendermenschen mit Pathologisierung durch den medizinischen
und rechtlichen Apparat in unserer Gesellschaft sowie durch kulturelle,
politische und auch sprachliche Systeme, in denen kein Platz ist für
eine positive Identifikation oder auch nur ein würdevolles Leben. Eine
Emanzipation davon kann durch verschiedene Wege erfolgen. In dieser Ausgabe
der Liminalis werden akademische, essayistische und künstlerische Versionen
einer Auseinandersetzung mit möglichen Formen einer solchen Emanzipation
vorgestellt. Die Beiträge in dieser Ausgabe beschäftigen sich
mit den rechtlichen, sprachlichen und künstlerischen Möglichkeiten,
eine heteronormative Zweigeschlechterordnung aufzubrechen und zu verändern.
Wir freuen uns in dieser Ausgabe nicht nur dekonstruktivistischen
Ansätzen einen Raum geben zu können, sondern auch konkreten Vorschlägen,
wie eine andere, nicht-pathologisierende, nicht-exotisierende Gesellschaft
auf verschiedenen Ebenen aussehen könnte.
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