AUSGABE 2008_02 * * * A U T O R _ I N N E N * * *
Die Autor_innen:
Carsten Balzer
promovierte in Ethnologie zur Emanzipation von Transgender in Brasilien,
Deutschland und den USA und ist Mitglied im Steering Committee von Transgender
Europe (TGEU), Vorsitzendin des Wissenschaftlichen Beirates des Transgender
Netzwerk Berlin (TGNB) sowie Gründungsmitglied des TGNB, des Vereins
TransInterQueer e.V. (TRIQ) und der „Liminalis". Nin forschte
in Tansania, im brasilianischen Amazonasgebiet sowie in Rio de Janeiro,
New York und Berlin, lehrte an der Freien Universität Berlin und publizierte
in den USA, Deutschland und Brasilien zu Globalisierung, Drag, Transgender,
Intersexualität und „indigener Geschlechtervielfalt” sowie
zu New Age, Entheogene, Heilung, Rituale und Religion.
Persson Perry Baumgartinger
M.A., Angewandte Sprachwissenschaft – Queer Linguistics,
Körper- und Energiearbeit, Ganzheitliches C(ao)ching. Mitbegründer
von diskursiv – Verein zur Verqueerung gesellschaftlicher
Zusammenhänge, Wien, Mitorganisator des jährlich
stattfindenden Internationalen Transgender Day of Remembrance in
Wien, Begründer von queeropedia. Publikationen, Workshops
und Trainings zu transinterqueer, Sprache, Macht. Hauptansatz:
Verbindung von Aktivismen, Theorien, Politiken und Lust sowie Aufzeigen
der Wirkungsmacht und Verwobenheit verschiedener Unterdrückungskategorien.
Cabala de Sylvain
ist einin reisefreudigin und kosmopolitischin Schriftstellernin
und Trans-Aktivistnin mit multiplen Identitäten.
Lena Eckert
lebt in Amsterdam und Berlin und arbeitet derzeit an einer
Dissertation zu ‚The construction of in-between in cross-cultural
research into intersexuality’ bei den Gender Studies der Universiteit
Utrecht. Ihre wissenschaftlichen und politischen Interessen sind neben der
Forschung über Intersexualität auch queer studies/politics und
transgender theories, postcolonial theories und post-Anarchismus. Durch
Vorträge, Lehraufträge und Veröffentlichung, auch in nicht-akademischen
Räumen versucht sie Aktivismus und Wissenschaft zusammenzubringen.
Während ihres Studiums der Gender Studies an der Humboldt Universität
zu Berlin und der University of Leeds, UK hat sie in verschiedenen Zusammenhängen
feministische und queere Politik verfolgt. Seit 2004 ist sie Mitarbeiter_in
im Wissenschaftlichen Beirat des TGNB und Mitherausgeber_in der Liminalis.
Publikationen zu Intersexualisierung, Postcolonial Studies, der Geschichte
und Problematiken der Gender Studies, sowie post-Anarchismus und Sexualität.
Barbara Eder
ist freie Soziolog_in und Geschlechterforscher_in,
Studium der Soziologie, der Philosophie, der Theater- Film- und
Medienwissenschaft und der Gender Studies in Wien und Berlin, Träger_in
des AGPRO-Förderpreises 2006. Derzeit ist Barbara Eder Lehrbeauftragte_r
an der Universität Wien, Arbeit an einem Dissertationsprojekt
zur Darstellung von Migrationspolitiken, Intersektionalität
und Fremdheitserfahrungen in Graphic Novels; wissenschaftliche
und politische Arbeit im Trans_Genderbereich seit 1999, neuerdings
auch Performer_in und Gender-Fuck-Aktivist_in ebendort, Forschungsinteressen:
Politische Theorien der Intersexualität, Blickführung
und Körperdarstellungen im (Post-) Porno, Visuelle Politiken
in laufenden und stillgestellten Bildmedien sowie Geschichte der
Homosexualitäten.
Angela Kolbe
Ref. jur. studierte Rechtswissenschaft in Frankfurt
am Main. Wissenschaftliche Interessen und Forschungsschwerpunkte
sind Verfassungsrecht, Feministische Rechtswissenschaft, Geschlechterforschung,
Intersexualität, Transsexualität und heteronormative
Strukturen des Rechts. Seit 2005 ist sie Stipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs »Öffentlichkeiten
und Geschlechterverhältnisse. Dimensionen von Erfahrung« an
den Universitäten Frankfurt/Main und Kassel. Ihr Dissertationsprojekt
befasst sich mit der Konstituierung der bipolaren Geschlechterordnung
durch Recht am Beispiel von Intersexualität.
Jennifer Moos
M.A., hat Englische Philologie, Gender Studies
und Sprachwissenschaft des Deutschen in Freiburg, Manchester und
Basel studiert. Magisterarbeit zu ‚rebellischen Körpern’ bei
Jeanette Winterson und Will Self. Lehraufträge am Zentrum
für Anthropologie und Gender Studies (ZAG), Redakteurin der
Freiburger GeschlechterStudien, Koordination von Schülerinnenprojekten
in MINT für das Büro der Gleichstellungsbeauftragten
der Universität Freiburg. Plant ihre Dissertation zum Thema ‚Night,
Darkness, Sleep and Identity Formation’ aus queer- und trans-theoretischer
Perspektive. Mitherausgeberin des Sammelbandes queere (t)ex(t)perimente
(erscheint Juli 2008 im fwpf-Verlag).
Tino Plümecke
promoviert in der Wissenschaftssoziologie über Differenzforschungen
in den aktuellen Lebenswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte
liegen in der Bereichen Wissenschaftsforschung und -kritik, Geschlechterforschung,
Kritische Theorie und Postkoloniale sowie critical whiteness Perspektiven.
Seine letzten Publikationen sind: /Kritik der Kritik. Oder der
Dativ ist dem Genitiv sein Tod./ (zusammen mit Catrin Heite) In:
/Widersprüche/, #100, Zeitschrift für sozialistische
Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich; sowie /Widerstand:
Die Regierbarkeit des Willens zur Veränderung./ In: Haug,
Christoph et al. (Hg.): /Kampf um Teilhabe. Akteure, Orte, Strategien./
Hamburg VSA 2008. Im Herbst erscheint unter seiner Mitherausgeberschaft
das Buch /Gemachte Differenz./ Kontinuitäten biologischer „Rasse“-Konzepte
bei Unrast.
Die Autor_innen der LIMINALIS 2008_02 erhalten
Sie hier im PDF Format:
Autor_innen
LIMINALIS 2008_02 >> pdf 100kb